FOKUS

Die Kraft sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

„Denk immer daran, dein Fokus bestimmt deine Realität.“– Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) zu Anakin Skywalker, Star Wars Episode I

Meiner Erfahrung nach, ist Fokus die wichtigste Fähigkeit, ob Du ein Ziel erreichen oder eine neue Gewohnheit schaffen kannst. Nicht Selbstdisziplin, nicht Willenskraft, nicht Verzicht, nicht einmal Motivation. Fokus als die Fähigkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und seine Ziele beharrlich zu verfolgen.

Dieser Artikel soll Dir helfen Kraft und Energie auf Deinen persönlichen Fokus zu richten.

Über Fokus

Wir leben in einer Welt voller Ablenkungen.  Verbunden sein, ständig Informationen bekommen, andauernde Unruhe … es ist alles ein Teil unseres Lebens geworden. Das Wechseln von Apps auf Deinem Handy, checken der soziale Medien, online shopping, Nachrichten und E-Mails. Das alles will unsere Aufmerksamkeit. Ständige Ablenkung und Unruhe führen nicht nur zu geringerer Konzentration, sondern beeinträchtigen auch unseren Stress und unser Glück.
Wir brauchen Ruhe, Zeit zum Nachdenken und Zeit für Einsamkeit. Ohne sie wird unser Geist ständig von Informationen und Empfindungen bombardiert, unfähig sich auszuruhen. Das belastet ständig unseren Verstand.

Wir brauchen Ruhe, wir müssen Stress abbauen, und wir müssen unseren geistigen Akku aufladen. Ruhe, Einsamkeit und Besinnung führen zu mehr Glück, wenn sie Teil unseres täglichen Lebens sind, zumindest in gewissem Maße. Was Sie während dieser Zeit tun – lesen, schreiben, rennen, Nickerchen, sitzen, schauen, zuhören, sogar leise reden, spielen, lernen, bauen – ist nicht so wichtig wie die einfache Tatsache, diese Zeit abgekapselt von der Hektik des modernen Lebens zu haben.

 

1. Fokussiere Dich auf ein Ziel.

Wenn Du Dich auf ein Ziel oder eine Aktion fokussieren kannst, wirst Du dieses Ziel häufig erreichen oder Deine gewünschten Taten umsetzen.

Wenn Du mehrere Ziele hast, wird Dein Fokus breiter und wird schwieriger eines der Ziele zu erreichen. Es ist möglich, aber mit einem weitläufigen Fokus ist es viel schwieriger.

Selbst mit nur einem Ziel kann die Aufrechterhaltung des Fokus schwierig sein. Du musst Wege finden, Dich auf dieses Ziel zu konzentrieren. Einige gute Beispiele:

  • Lese so viel wie möglich über Dein Ziel, auf Websites und Blogs und in Büchern und Zeitschriften.
  • Erinnerungen an Wänden, Kühlschrank oder Computer anbringen.
  • Online-Kalender, Erinnerungen oder ähnliches nutzen.
  • Erzähle so vielen Menschen wie möglich darüber und veröffentliche Deine Fortschritte.
  • Jeden Tag eine feste Zeit haben, um am Ziel zu arbeiten. 

Bündele Deinen Fokus auf Dein Ziel und Du bist auf einem guten Weg.

 

2. Konzentriere dich auf das Jetzt.

Es hilft Stress abzubauen, es hilft Dir, das Leben zu genießen, und es kann Deine Effektivität steigern. Sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, anstatt auf die Vergangenheit, oder auf die Zukunft ist nicht einfach, hilft allerdings ruhig, produktiv und mental fit zu bleiben. Einige praktische Übungen:

  • Bewusst essen. Achte auf das, was Du isst. Den Geschmack, die Beschaffenheit und genieße es. Esse langsam. Kein Lesen oder Smartphone währenddessen.
  • Training und Bewegung. Training ist meine Entspannung und Meditation. Ich konzentriere mich auf meinen Körper, meine Atmung, auf die Umgebung (in der Natur), auf nichts als die Gegenwart. „Die Langhantel ist mein Psychologe“,sagte ein Gewichtheber zu mir. Da ist was Wahres dran.
  • Zähne putzen. Allerdings nicht nebenbei, sondern bewusst. Wie es die Zahnfee in der Grundschule erklärt hat. Oder auch Auto fahren, wie wenn der Fahrlehrer mit im Auto wäre, ist ein gutes Training.
  • Lasse alles zur Übung werden. Wenn Du kochst, konzentriere Dich nur auf das Kochen. Gartenarbeit, Holz hacken, Auto reinigen…

3. Fokussiere Dich auf die anstehende Aufgabe.

Hast Du Dich jemals vollständig in einer Aufgabe verloren, so dass die Welt um Dich herum verschwindet? Du verlierst den Überblick über die Zeit und bist völlig gefangen in dem, was Du tust. Das ist das Konzept von Flow, und es ist eine wichtige Zutat, um Glück zu finden.

Arbeit und Freizeit, die Dich in den Flow bringt, werden fast zweifellos zu Glück führen. Menschen finden den größten Genuss nicht, wenn sie passiv gedankenlos sind, aber wenn sie in eine achtsame Herausforderung vertieft sind.

Finde Hobbies, für die Du eine Leidenschaft hast. Schalte den Fernseher aus – das ist das Gegenteil von Flow – und gehe nach draußen. Tue etwas, das Dich wirklich beschäftigt.

Dann musst Du die Ablenkungen beseitigen und Dich ganz auf die Aufgabe konzentrieren, die Du Dir gestellt hast. Dies ist der Teil, der viel Übung erfordert. Einige Tipps:

  • First things first. Arbeite als erstes am Morgen an Deiner wichtigsten Aufgabe. Tue nichts anderes, bis diese erledigt ist. Dann läuft der Rest des Tages wie von selbst.
  • Alle Ablenkungen ausschalten. Stelle Dich offline. Keine E-Mails und kein Smartphone. Wenn es Dich dennoch reizt, atme tief durch und konzentriere Dich wieder.
  • Ab und zu durchatmen und stretchen. Oder kurz nach draußen gehen, die Natur genießen und wieder zurück zur Aufgabe.


4. Konzentriere dich auf das Positive.

Eine der Schlüsselkompetenzen, die ich lernen musste, ist, wie ich meine negativen Gedanken wahrnehme und sie durch positive Gedanken ersetze. Ich habe das durch das Aufgeben des Trinkens und beim Training gelernt. Häufig möchte man aufgeben und wenn Du diese negativen Gedanken nicht rechtzeitig feststellst, nagen sie an einem, werden wachsen und stärker, bis du tatsächlich aufgibst. Sei Dir im Klaren über Deine Selbstgespräche, Deine internen Diskussionen. Wir reden alle zu uns selbst, häufig. Aber dessen sind wir uns meist nicht bewusst. Fange an zuzuhören.

  • Denke positiv. Lerne, Dich auf das Positive zu konzentrieren. Lerne, das Positive in fast jeder Situation zu sehen. Auch wenn es noch so schwerfällt. Dies führt meiner Erfahrung nach zu Glück, da Du Dich nicht auf die schlechten Teile Deines Lebens konzentrierst, sondern auf die guten Dinge. Sei dankbar für das, was Dir gegeben wurde und was Du an Erfahrungen – auch negative – gesammelt hast. Denke darüber nach, wie gut es sich anfühlt, wenn Du das Angestrebte erreicht hast. Das klingt so banal. Aber meine Güte, es hilft.
  • Zerquetsche negative Gedanken. Der kleine Bruder des oberen Tipps. Beispielsweise um dem Training oder Laufen zu entgehen, findet man viele Gründe: das Wetter ist zu schlecht, das ist zu anstrengend. In dem Moment, in dem ich negative Selbstgespräche wahrnehme, stelle ich mir den Gedanken als faulen Apfel vor und zerquetsche ihn. Dann ersetze ich ihn mit einem positiven Gedanken wie: bei dem Wetter laufen nur die Stärksten oder komm schon, ich schaffe das und freue mich auf die entspannte, warme Dusche danach.

“Kenne deinen Feind und kenne dich selbst, und in hundert Schlachten wirst du nie in Gefahr geraten.“ Sun Tzu

 

Freue Dich auf Tag 3: Fitness und Gesundheit im Kontext Deines Lebensalltags. Da wird es praktisch.